Der Meistersinger

Klaus Florian Vogt führt mit 30 Jahren eine gesicherte bürgerliche Existenz: Er ist Hornist auf Lebenszeit bei den Philharmonikern in Hamburg und lebt mit seiner vierköpfigen Familie in seiner Heimat, einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Doch die Vorhersehbarkeit seines Lebens erschreckt ihn. Als ihm ein Gesangsprofessor beiläufig erklärt: „Du bist ein Tenor, wenn Du willst, kannst Du ja öfter kommen, dann üben wir etwas“, bekommt er Lust auf Veränderung. Wie sich aus einer Gelegenheit, die viele Menschen ungenutzt verstreichen lassen würden, eine Weltkarriere entwickelt hat, zeigt Astrid Bschers Film „Der Meistersinger“. Sieben Jahre lang hat die Autorin den spätberufenen Tenor mit der Kamera begleitet und seine Wege zwischen Hamburg, Köln, Mailand, Bilbao, München und Bayreuth verfolgt. Entstanden ist ein bewegendes, heiteres 52-Minuten langes Porträt, das vom Singen als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung handelt. 

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